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Bericht zum Nachbarschaftshilfe-Treffen am 8.10.2010
Ein Jahr Nachbarschaftshilfe in Mühlheim und Stetten – Bilanz und Ausblick
In viele zufriedene Gesichter konnte man am Freitag Nachmittag im katholischen Gemeindehaus blicken. Die Nachbarschaftshilfe Mühlheim/Stetten feierte ihren ersten Jahrestag und viele waren gekommen, um diesen Anlass im kleinen Rahmen zu feiern. Bei Kaffe und Kuchen saßen sowohl die Kopperationspartner als auch die Einsatzleiterinnen und Helfer/innen beisammen und ließen das vergangene Jahr Revue passieren.
Bürgermeister Jörg Kaltenbach sprach auch für den verhinderten Stettener Ortsvorsteher Emil Buschle und erinnerte daran, dass die Nachbarschaftshilfe als Projekt des bürgerschaftlichen Engagements am 1. Oktober des vergangenen Jahres gestartet wurde. Große Unterstützung habe man bei Maria Henzler (Gaienhofen) von der katholischen Landfrauenbewegung, von den Frauen der Nachbarschaftshilfe MIKADO und der katholischen Sozialstation Tuttlingen erfahren. Schließlich gelang der Einstieg mit Hilfe eines breiten Bündnisses unter Federführung des Krankenpflege- und Altenzentrum-Fördervereins „St. Elisabeth“. Den Verein wie die evangelische Christusgemeinde, die katholischen Kirchengemeinden Mühlheim und Stetten, die Stadt Mühlheim, die Ortschaft Stetten und die Sozialstation verbindet ein gemeinsames Ziel. Ausgerichtet am christlichen Menschenbild soll älteren und hilfsbedürftigen Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden.
Hans Leibinger freute sich über den guten Start der Nachbarschaftshilfe und die neue Aufgabe für den Krankenpflegeverein. Seine anfängliche leichte Skepsis sei zerstreut worden. Er dankte allen Kooperationspartnern, den aktiven Helfer/innen, aber auch den passiven Mitglieder im Verein. Für Einsatzleiterin Sigrid Hennig war das erste Jahr „ein enormes Erlebnis“. Zusammen mit ihrer Stellvertreterin Emma Buschle betreut sie nun 28 Frauen und Männer, und diese haben Großartiges geleistet. Qualifizierte Arbeit sorgte von Anfang an dafür, dass sich die Nachbarschaftshilfe in Mühlheim und Stetten etabliert hat und ein stetiges Wachstum verzeichnet. Im Vormonat waren beispielsweise 15 Helfer/innen bei 16 Einsätzen, insgesamt wurden im ersten Jahr 1389 Stunden bei unterschiedlichsten Einsatztätigkeiten erbracht.
Zu diesem tollen Erfolg gratulierte auch der Gastredner. Jürgen Zinsmeyer, Leiter „Fachstelle Pflege und Senioren des Landkreises Tuttlingen“ freute sich über das was hier aufgebaut wurde „Wir sind froh, dass es sie gibt und unterstützen sie wo wir können“ warb er gleichzeitig für den Kontakt zu seinem Amt. Er betonte wie wichtig die Vernetzung untereinander ist und plädierte für Zusammenarbeit.
Man war sich einig, dass die funktionierende Nachbarschaftshilfe eine bedeutende Investition in die Zukunft ist und das Lob von Herrn Zinsmeyer in Vorbereitung und Durchführung der Altenhilfe „vieles richtig gemacht“ zu haben, wurde von allen Beteiligten gerne gehört und als Motivation für die nächsten Monate und Jahre gesehen.