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18.06.15 Ulm

Am Donnerstag, dem 18.6.2015 begann unsere Fahrt mit einem vollbesetzten Bus nach Neu-Ulm (Bayern) um 8 Uhr, denn das bürgerschaftliche Engagement von Mühlheim war dort im Setra-Werk, was zur Mercedes-Benz AG. gehört, zur Werksbesichtigung eingeladen.

Um 10,15 Uhr empfingen uns die Herren Kürsammer und Biewald und zeigten uns zur Einführung den Film „wie ein Bus entsteht!“ Danach gingen wir in die großen Hallen zur Produktionsstätte und wir konnten sehen, wie ein Bus, der im Rohbau vom Daimler-Werk Mannheim per Bahn nach Ulm gebracht wird, und hier von 3.700 Mitarbeitern in 4 – 5 Wochen komplett fertiggestellt wird.

Grundsätzlich wird jeder Bus bereits bei Planung voll bezahlt und nach Fertigstellung von Ulm abgeholt. Es werden im Ulmer Werk jährlich ca. 800 Busse erstellt.

Die Firmengründung erfolgte im Jahr 1893 durch den Wagnerbetrieb Karl Kässbohrer. 1951 wurde als erster Omnibus der Setra S 8  fertiggestellt und seitdem gibt es den Markennamen SETRA.

1992 wurde die Omnibusproduktion in das  neue „Werk 5“ nach Neu-Ulm, also von Baden-Württemberg nach Bayern verlegt und 1995 übernahm dann die Mercedes-Benz AG die Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke.

Nach den interessanten und ausführlichen Erleuterungn während der Führung durch die beiden Herren wurden wir in die Kantine des Werkes geführt, wo für uns ein 3-Gänge Menue, Getränke und Kaffee kostenlos zur Verfügung standen.

Von Neu-Ulm ging unser Weg dann in das Fischerviertel zur Besichtigung der alten und sehr schön hergerichteten Fachwerkbauten. Über die Stadtmauer an der Donau ging unser Weg weiter zum Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt und wir suchten dort auch den „Ulmer Spatz!“

Nach dem ausführlichen Spaziergang durch Ulm und die Fußgängerzone tranken die meisten Teilnehmer noch einen Kaffee bzw. Eis und ein Stück Kuchen.

Um 17 Uhr fuhren wir bei nicht so schönem Wetter wieder zurück bis nach Göggingen, wo wir im Gasthaus „Linde“ mit einem vorbestelltem Vesper den wunderschönen und lehrreichen Tag ausklingen ließen. Gegen 21,30 Uhr waren alle wieder in Mühlheim und der lange, aber schöne Tag war zu Ende.

 

(Bericht von Manfred Kambach)

 

  
  
 
 
 

 

 

 

 

 

 

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